Statistik

7,3 % mehr Nebenerwerbsgründungen von Januar bis September 2019 als im Vorjahreszeitraum

Von Januar bis September 2019 wurden in Deutschland fast 94.200 Betriebe gegründet, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Auswertung der Gewerbemeldungen weiter mitteilt, waren das 0,4 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Aufgrund der bisherigen Entwicklung rechnet das Statistische Bundesamt für das gesamte Jahr 2019 mit etwa 124.000 Gründungen größerer Betriebe (2018: 123.000).

Die Zahl neu gegründeter Kleinunternehmen lag in den ersten drei Quartalen 2019 mit knapp 127.200 um 3,3 % unter dem Wert des Vorjahreszeitraums. Die Zahl der Gründungen von Nebenerwerbsbetrieben hingegen stieg um 7,3 % auf rund 205.600. Die Gesamtzahl der Gewerbeanmeldungen stieg auf rund 519.700, das waren 1,5 % mehr als im Vorjahreszeitraum.  

Knapp 74.600 Betriebe mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung gaben von Januar bis September 2019 ihr Gewerbe vollständig auf. Das waren 1,8 % weniger als in den ersten drei Quartalen 2018. Die Zahl der aufgegebenen Kleinunternehmen sank um 6,1 % auf rund 149.100. Die Zahl der Aufgaben von Nebenerwerbsbetrieben ist dagegen um 1,2 % auf rund 139.100 gestiegen. Insgesamt lag die Zahl der Gewerbeabmeldungen bei den Gewerbeämtern mit knapp 454.900 um 2,1 % unter dem Vorjahreswert.

Für das gesamte Jahr 2019 rechnet das Statistische Bundesamt aufgrund der Entwicklung in den ersten drei Quartalen mit etwa 124.000 Gründungen von Betrieben mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung (2018: 123.000). Dem gegenüber werden schätzungsweise 100.000 Schließungen stehen (2018: 103.000). Die Gründungen von Kleinunternehmen und von Nebenerwerbsbetrieben zusammen werden 2019 voraussichtlich bei 430.000 liegen (2018: 420.000) und die Schließungen bei rund 386.000 (2018: 410.000).

Quelle: Pressemitteilung Destatis vom 11.12.2019